Prof. Dr. Carsten Schermuly

Wissenschaftlicher Beirat

Meine Philosophie

"Als wissenschaftlicher Beirat sehe ich es als meine Aufgabe an, COMMAX mit den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen aus den Bereichen Personalentwicklung und Wirtschaftspsychologie zu versorgen sowie gemeinsam mit COMMAX Studien durchzuführen. So entstehen wertvolle Synergieeffekte zwischen Praxis und Wissenschaft und anwendungsbezogenes Wissen, das auch für die Kunden von COMMAX sehr hilfreich sein kann."

Profil

    Prof. Dr. rer. nat. habil. Carsten C. Schermuly, Diplom-Psychologe, Leiter des Studiengangs Internationale Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Wirtschaftspsychologie an der SRH Hochschule Berlin. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die Konsequenzen von Diversität in Arbeitsteams, die Qualität von Personalauswahl- und Personalentwicklungs-maßnahmen sowie die psychologische Perspektive auf das Thema New Work (psychologisches Empowerment). Für seine Arbeit wurde er 2014 mit dem Erdinger Coachingpreis und dem Deutschen Coachingpreis des DBVC ausgezeichnet. 2017 wurde er von der Vereinigung der europäischen Arbeits- und Organisationspsychologen und der Harvard University für seine Forschung geehrt. Seit zehn Jahren ist er zusätzlich als Trainer und Organisationsberater tätig. Seine praktischen Tätigkeiten orientieren sich an seinen wissenschaftlichen Schwerpunkten.

Kurzvita

  • 2018: Habilitation/Venia Legendi im Fach Psychologie
  • 2017: Best Paper Award des European Journal of Work and Organizational Psychology (zusammen mit Bertolt Meyer und Simone Kauffeld)
  • Seit 2016: Dissertationsbeauftragter der SRH Hochschule Berlin
  • 2014: Erdinger Coachingpreis für den besten wissenschaftlichen Artikel und Deutscher Coachingpreis des DBVC in der Kategorie Wissenschaft für das Projekt Risiken und Nebenwirkungen von Coaching für Klienten und Coaches
  • 2013: Entwicklung und erfolgreiche Akkreditierung des Masterstudiengangs Wirtschaftspsychologie mit Schwerpunkt Personal (M. Sc.)
  • 2012: Forschungspreis der SRH Hochschule Berlin
  • Seit 2012: Studiengangsleiter für den Studiengang "Internationale Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Wirtschaftspsychologie" an der SRH Hochschule Berlin
  • 2010 - 2011: Postdoktorand am Lehrstuhl für Arbeits-, Organisations- und Sozialpsychologie der Technischen Universität Braunschweig
  • 2008 - 2010: Lehraufträge an verschiedenen nationalen (z. B. Max-Planck Institut für Bildungsforschung, europäisches Institut für postgraduale Bildung, HU-Berlin, TU Braunschweig, Institut für interdisziplinäre Arbeitswissenschaften, Hochschule der Polizei Hamburg) und internationalen Instituten (z. B. Universität Zürich, University of Durham)
  • 2007 - 2010: Doktorand am Lehrstuhl für Organisations- und Sozialpsychologie der Humboldt-Universität Berlin
  • seit 2006: freier Berater und kooperierender Partner bei verschiedenen Unternehmens-beratungen (Arbeitsschwerpunkte: Führungskräfteauswahl und Führungskräfteentwicklung, Evaluierung von Assessment-Centern, Implementierung von Mentoringsystemen)
  • 2003 - 2005: Mitarbeiter eines Bundesministers und Ministerpräsidenten a. D.
  • 2002 - 2007: Studium der Psychologie an der Johannes Gutenberg Universität Mainz und der Humboldt-Universität Berlin (Nebenfächer: mittlere und neuere Geschichte, Politikwissenschaft und Rechtswissenschaft)
  • Forschungsschwerpunkte
  • New Work aus einer psychologischen Perspektive (psychologisches Empowerment)
  • Interaktionsprozesse und Diversität in Teams
  • Qualität von Personalentwicklungs- und Personalauswahlprozessen

Ausgewählte Forschungsprojekte

    "New Work und psychologisches Empowerment, Digitalisierung, demografischer Wandel, Globalisierung und ein extremer Wissenszuwachs fordern Unternehmen derzeit stark heraus. Um diese Zukunftstrends bewältigen zu können, demokratisieren viele Unternehmen ihre Strukturen. Mit meiner Forschung nehme ich explizit eine psychologische Perspektive bei diesen Prozessen ein. Ich erforsche nicht nur wie die Strukturen eines Unternehmens empowert werden können, sondern auch die Mitarbeiter, die in diesen Strukturen arbeiten müssen. Dafür nutze ich den psychologischen Empowermentansatz nach Spreitzer (1995) und analysiere, wie Unternehmen Arbeit so gestalten können, dass ihre Mitarbeiter mehr Kompetenz, Bedeutsamkeit, Selbstbestimmung und Einfluss am Arbeitsplatz erleben."

Publikationen

    Schermuly, C. C. (2016). New Work – Gute Arbeit gestalten: Psychologisches Empowerment von Mitarbeitern. Freiburg: Haufe. Schermuly, C. C. (2013). Schnellwissen Führung. Berlin: Deutscher Psychologen Verlag. Schermuly, C. C. & Scholl, W. (2011). Instrument zur Kodierung von Diskussionen (IKD). Göttingen: Hogrefe.

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